Man finde das richtige Gelände, konsultiere die Vorgaben des Internationalen Skiverbandes, hole sich geeignete Helfer und voilá: Schon kann man sich seine eigene Schanze bauen und das in allen Systemvariationen.
Und ein Kernthema ist und bleibt relevant für jedes Projekt und jedes System: Effizienz und Effektivität. Hier sind zum einen die finanziellen Mittel zum Errichten des Bakkens zu beachten, und zum anderen die nicht unerheblichen Kosten für die Betreibung.
Wir sprechen hier nicht von Schneeproduktion oder –beschaffung, oder von den Liftkosten, um die Sportler nach oben zu transportieren. An dieser Stelle geht es um die Anlaufspur. Diese muss für alle Akteure die gleichen Qualitäten aufweisen, also gekühlt, beheizt und somit klimatisiert sein, und dies kostet Energie, also Geld. Schanzenbetreiber haben zumeist kein leichtes Leben, wenn sie auf ihre jährlichen Betriebskosten blicken.
Außer, sie haben auf ein neues klimatisiertes Anlaufspursystem aus dem Hause von Dipl. Ing. Peter Riedel in Raschau gesetzt – mit diesem geht es schneller, weiter und nunmehr noch wirtschaftlicher und energieeffiezienter!
Firmeninhaber Riedel erklärt: „Unsere Bemühungen, immer weiter innovativ zu sein, erleiden keinen Abbruch. Wir arbeiteten an einem wirtschaftlicheren und energie-effizienteren Anlaufspursystem und können nunmehr nach einjähriger Entwicklungsarbeit das Ergebnis präsentieren: Eine klimatisierte Anlaufspur, die zusätzlich noch wertvolle Ressourcen schont. Damit können wir Energiekosten im Vergleich zu anderen Systemen um das Vier- bis Sechsfache senken.“
Gegenüber dem aktuellen Stand der Technik werden die Anlaufspurkanäle des klimatisierten Anlaufspur-System von SKI-LINE deutlich schneller und energiesparender vereist. Dennoch ist das Eis bei geringerer Kälteleistung weiterhin absolut stabil und bietet vom ersten bis zum letzten Skispringer noch bessere Trainings- und Wettkampfbedingungen. Dies geschieht durch die Direktkühlung der Spur an der Oberfläche des 7,5 cm starken Eisblocks. Aber auch ein Beheizen an der Oberfläche der Gleitelemente ist zukünftig kein Problem mehr und das auch bei 0 Grad Schnee, welcher als kritisch im Skisprung gilt!
Die Technologie gibt es neu in der Ausführung als Sommer und Winterspur in einem einzigen Anlaufspurkanal, oder als bewährte und im FIS-Weltcup auf die Probe gestellte Kombi-Doppelspur mit einem neuem HYPRID PLUS Gleitelement.
Die Peter Riedel GmbH stellt sich somit dem weltweitern Markt als einziger Anbieter, der auf ein Baugruppensystem setzt. Dieses besteht aus klimatisierter Anlaufspur, Eis-Fräs-Technik mit eigener Winde, Planensystem für Schanzen, Bewässerungs-system für Sommerspur, Beheizung und Absprungmesstechnik auf 15 m vor der Absprung-Kante. Alle Baugruppenteile sind selbstverständlich homologiert.
„Ich lebe das Thema Schnee, Eiserhaltung aber auch Beheizung vollständig aus“, sagt Peter Riedel, „es ist eine sehr schöne Kombination, auf der einer Seite ein gut ausgebildeter Bauingenieur zu sein und auf der anderer Seite den schönsten Wintersport dieser Welt zu betreiben und somit den täglichen Umgang mit Schnee zu haben. Allein die Grundlagenentwicklung für den Bau des Skitunnel Oberhof in Thüringen in Deutschland hat mir einen dermaßen großen Erfahrungsschatz vermittelt, welcher heute die Basis meines Wissenstandes hinsichtlich der Schneeerhaltung auf den Schanzen darstellt!“
Riedel geht es um mehr umweltbewusstere Veranstaltungen im Wintersport und somit im Skisprung und der Nordischen Kombinationen. Dafür arbeitet er Tag und Nacht mit seinem Team. Und nicht für Schanzen in seinem Vorgarten, sondern an den prominentesten Plätzen der Welt – in Garmisch-Partenkirchen oder Chaux-Neuve oder Hinzenbach oder Tschaikowski.